Dirk Mönkemöller und sein Weekender Magazin

Ich habe Dirk Mönkemöller in der Redaktion kennengelernt, als netten Kollegen und tollen Grafiker. Mehr zufällig habe ich dann erfahren, dass er dieses absolut stylishe Magazin „Weekender“ herausgibt – und zwar als Two-Man-Show. Da ich weiß, wie viel Arbeit so ein Produkt macht, finde ich es absolut beeindruckend, dass die beiden das durchziehen. Und jede Menge Spaß dabei haben (was man dem Heft auch wirklich ansieht). Hier ist sein Steckbrief…

Wer bist du?

Ich heiße Dirk Mönkemöller, bin fast 40 und wohne in Köln. Ich gebe seit 2011 gemeinsam mit Christian Schneider das Magazin „The Weekender“ heraus. Im Untertitel des quartalsweise erscheinenden Hefts heißt es „Magazin für Einblicke und Ausflüge“. Und das bedeutet, dass es thematisch um sowas wie Wohnen, Reisen, Essen und Natur geht. Aber eigentlich verändert sich das Heft von Ausgabe zu Ausgabe immer ein wenig. Und da wir unsere eigenen Chefs sind, können wir inhaltlich machen, was uns gerade gefällt. Niemand quatscht uns rein.

 

Beschreibe deine Idee

Die Idee war damals gar nicht so eine konkrete Idee, sondern vielmehr eine Art Konglomerat aus Ereignissen, die gerade in der Luft lagen. Wir sind damals einfach in die Luft gesprungen und haben diese aufgefangen  – und dann haben wir losgelegt. Wir wollten zunächst ein Wohnmagazin der anderen Art machen. Also ganz normale Leute vorstellen, die uns zeigen wie sie wohnen. Ich war nie ein riesiger Einrichtungsfreak, aber plötzlich fand ich das Thema interessant. Und das lag wohl auch daran, dass damals das spanische Magazin „apartamento“ gerade neu erschienen war und aufzeigte, dass man sich des Themas auch abseits der üblichen Hochglanzwelt annehmen kann. Wir haben aber von Anfang an neben den Wohn-Geschichten auch Reise-Geschichten ins Heft integriert. Damit es nicht langweilig wird.

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Wann ist dir die Idee gekommen, was war der entscheidende Moment?

Wie oben gesagt: Es lag plötzlich in der Luft. Ich hatte zuvor als Redakteur und als Gestalter gearbeitet. Ich hatte viele Freunde, die Schreiben oder Fotografieren oder Illustrieren konnten. Und somit gab es da so eine Art „Redaktion“. Und ich hatte mit Christian Schneider einen exzellenten Art-Direktor im Freundeskreis, der sofort von der Idee begeistert war – und mit dem ich bis heute das Kernteam des Magazins bilde.

 

Gab es Unterstützer und Hilfe?

Natürlich. Und das ist auch heute noch so. Denn anders geht es nicht. Man braucht schon einen Haufen Gleichgesinnter um sich herum, für die auch der Bock im Vordergrund steht. Und nicht das Geld.

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Gab es Widerstände?

Eigentlich nicht wirklich. Manchmal ist es schon sehr viel Arbeit, die man sich da angelacht hat… aber selbst wenn es mal stressig ist – es folgen dann immer schöne Momente, die einem keiner nehmen kann. Momente, die uns weiter antreiben.

 

Welche Vision, welchen Lebenstraum verbindest du damit?

Keine Ahnung.

 

Welche Ziele willst du noch erreichen?

Auch unklar. Einfach weitermachen und zusehen, dass wir weiterhin ein außergewöhnliches und inspirierendes Magazin machen, für das sich möglichst viele Leute interessieren. Denn da ist noch Luft nach oben!

 

the-weekender.com

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